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Das Kuratorium

Mechthild Bening • Rinderzüchterin

Mechthild Bening

Mechthild Bening: Rinderzüchterin und Mitglied des Kuratoriums

Nach dem Verkauf ihres mittelständischen Unternehmens 1990 hat sich Mechthild Bening einen Kindheitswunsch erfüllt: Rinder zu züchten. 1992 kamen die ersten drei Galloways des seltenen Farbschlages „White“ auf den Hof nach Bebensee, wo derzeit über 30 White Galloways und zwei Schleswiger Kaltblutpferde auf ökologischen Flächen grasen.

Der erste BSE-Fall in Deutschland gab den Ausschlag für die Tierschutzaktivitäten von Mechthild Bening. Die 1997 von der Bundesrepublik erlassene 2. BSE-Schutzverordnung befahl die Tötung der original Britischen Rinder und als Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Deutscher Galloway-Züchter rief sie entgegen der Empfehlungen des Verbandes zum Boykott der Verordnung auf. Mit kompetenten juristischen und wissenschaftlichen Argumenten gelang es, die Rinder vor dem Tod zu bewahren. Anfangs verlacht, erhielt Mechthild Bening 2001 den Tierschutzpreis des Landes Schleswig-Holstein und wurde gleichzeitig in den Beirat für Tierschutz des Ministers berufen, in dem sie seit 2004 das Amt der Stellvertretenden Vorsitzenden ausübt. Schon vorher begann eine Mitgliedschaft bei PROVIEH, einem Verein für den Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere, in welchem sie über einen längeren Zeitraum ein Vorstandsamt bekleidete.

2009 Initiierte Mechthild Bening eine Forschungsarbeit zu den Farbmarkierungen der White Galloway in Zusammenarbeit mit den Universitäten Halle und Göttingen, deren erste Ergebnisse im kommenden Jahr auf ihrem Hof im Rahmen der „World Galloway  Conference“ präsentiert werden.

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