Tönnies Forschung » Aktuelles » Presseinformationen

Aktuelles zur Tönnies Forschung


3. Symposiums-Report 2016

Der Report 2016 ist online und kann als PDF heruntergeladen werden.
Toennies Forschung: Jahrbuch 2014

Bild: Dr. Robert Habeck beim 3. Symposium der Tönnies Forschung 2016



Bernd-Tönnies-Preis 2016:
SWR2-Radioreportage von Miriam Freudig und Marion Meyer-Radtke gewinnt Bernd-Tönnies-Preis 2016

Auszeichnung im Rahmen des 3. Symposium der Tönnies-Forschung, 12.-13. April in Berlin / Jury verleiht Miriam Freudig und Marion Meyer-Radtke den mit 10.000 Euro dotierten Bernd-Tönnies-Preis / Festvortrag von MdB Dr. Maria Flachsbarth über nationale Nutztierstrategie

Berlin, 12. April 2016 – Der Bernd-Tönnies-Preis wurde in diesem Jahr an die Journalistinnen Miriam Freudig und Marion Meyer-Radtke und ihren Rundfunkbeitrag „Kükentötung und die schwierige Suche nach Alternativen“ verliehen. Die Sendung wurde von SWR2 Wissen am 19. Mai 2015 erstausgestrahlt und thematisiert mögliche Alternativen zur Tötung von männlichen Küken in der Geflügelindustrie. Der Beitrag thematisierte u.a. das sogenannte Zweinutzungshuhn, die Aufzucht von Legehennen-Brüdern und die Chancen der Geschlechtsbestimmung im Ei.

Tönnies Forschung

Auszeichnung des Siegerbeitrags durch Clemens Tönnies

Clemens Tönnies überreichte den diesjährigen Preisträgerinnen die Auszeichnung im Namen der Jury des Bernd-Tönnies-Preises. „Wir freuen uns, dass sich auch in diesem Jahr so viele Teilnehmer mit interessanten und qualitativen Beiträgen zum Thema Tierwohl und Nutztierhaltung beworben haben. Der Beitrag von Frau Freudig und Frau Meyer-Radtke fand in der Jury einstimmig große Anerkennung, da er erstklassig recherchiert ist und es schafft, die Möglichkeiten und Grenzen in Sachen Tierwohl umfassend zu beleuchten.“

Tönnies Forschung

Der Bernd-Tönnies-Preis wird seit 2010 in unregelmäßigen Abständen an wissenschaftliche und journalistische Arbeiten verliehen, die sich dem Thema Tierschutz in der Nutztierhaltung widmen. Für das Jahr 2015 wird der Bernd-Tönnies-Preis an Innovationen im Tierschutz vergeben, mit denen das Tierwohl von landwirtschaftlichen Nutztieren bei Haltung, Versorgung, Transport und Schlachtung verbessert wird. Die beiden Preisträgerinnen teilen sich das Preisgeld von 10.000 Euro.

Startschuss für das 3. Symposium der Tönnies Forschung

Das 3. Symposium der Tönnies Forschung begann nach einer kurzen Begrüßung von Clemens Tönnies mit einem Festvortrag der Bundesabgeordneten Dr. Maria Flachsbart (CDU/CSU). Sie stieg in ihrer Rede in die Frage ein, ob die Zeit gekommen ist, in Deutschland eine nationale Nutztierstrategie anzustoßen.

Tönnies Forschung
Tönnies Forschung

Das Thema „nationale Nutztierstrategie“ wird auch am morgigen Mittwoch Schwerpunkt des 3. Tönnies-Forschungs-Symposium sein.

Unter anderen werden Dr. Robert Habeck, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig-Holstein, Gert Lindemann, Minister a.D., Vorsitzender des Kompetenzkreises Tierwohl und Johannes Röring, MdB und Präsident Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband, über zentrale Fragen dieses Themas Vorträge halten und diskutieren.

Tönnies Forschung
Das vollständige Programm des 3. Symposiums der Tönnies Forschung
Pressekontakt

Markus Eicher
Mobil: 0 176 / 12 99 12 21 • E-Mail: markus.eicher@wbpr.de



Nordwest-Zeitung: Die Baustellen der Fleischindustrie

Der Journalist Karten Krogmann hat das Gespräch mit der Tönnies Forschung gesucht. Seine Reportage über die aktuellen Aufgaben der Fleischindustrie lesen sie auf NWZ Online: Die Baustellen der Fleischindustrie - Auf der Suche nach Anerkennung.

Die Baustellen der Fleischindustrie - Auf der Suche nach Anerkennung

Bild: Karten Krogmann



ZDF-Dokumentation bei Frontal 21

Die Redaktion von Frontal 21 recherchierte zum Thema Tierfabrik Deutschland. Für die Sendung am 25. August stand die Tönnies Forschung als Gesprächspartner bereit und hat den Dreh Transparent und offen begleitet. Die gesamte Dokumentation sehen Sie hier: Tierfabrik Deutschland - Von Billigfleisch und Wegwerfküken.

Tierfabrik Deutschland - Von Billigfleisch und Wegwerfküken


Rechts-Check: Schlachtung gravider Tiere

Die Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 vom 24. September 2009 über den Schutz von Tieren trifft zum Zeitpunkt der Tötung (ABl. EU. Nr. L 303 vom 18. November 2009, S. 1) keine Regelungen im Hinblick auf den Schutz ungeborener Tiere. Ein generelles Schlachtverbot für trächtige Tiere existiert nicht; auch die nationalen und EG/EU-lebensmittelhygienerechtlichen Vorschriften enthalten keine derartigen Regelungen. Die genannte Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 eröffnet den Mitgliedstaaten auch keine Möglichkeit, für die tierschutzgerechte Tötung von Feten innerhalb von Schlachtstätten nationale Regelungen zu erlassen.

Lesen Sie hier mehr (.doc).



Vorstellung des Jahrbuchs der Tönnies Forschung

Das Jahrbuch 2014 der Tönnies Forschung wurde nun vom Vorsitzenden des Kuratoriums, Prof. Dr. Werner Zwingmann, vorgestellt.

„Mit der Position als europäischer Marktführer im Bereich Schweinefleisch geht eine große Verantwortung einher. Wie konsequent dabei täglich für den Schutz und die artgerechte Haltung der Tiere gearbeitet wird, darüber werden Öffentlichkeit, Verbraucher, Handel und Politik stets mit größtmöglicher Transparenz informiert“, sagt Prof. Dr. Zwingmann.

Das nun an Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft versendete Jahrbuch zeigt alle Details zu den vielfältigen Aktivitäten der vergangenen Jahre – angefangen vom Symposium in Berlin über die Verleihung des Bernd-Tönnies-Preises und dem Workshop Schwanzbeißen bis hin zu den neusten Förderprojekten der Tönnies Forschung.

Toennies Forschung: Jahrbuch 2014

Bild: Das Jahrbuch 2014 der Tönnies Forschung ist erschienen

Das Jahrbuch 2014 kann heruntergeladen oder postalisch angefordert werden:

Tönnies Forschung
Dr. André Vielstädte
Geschäftsführung
In der Mark 2 • 33778 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 0 52 42 / 961 - 5338 • E-Mail: andre.vielstaedte@toennies.de



Workshop bei Tönnies behandelt zentrales Tierschutzthema „Schwanzbeißen“ bei Schweinen

Workshop als Kommunikationsplattform Namhafte Wissenschaftler aus ganz Deutschland vertreten Veranstaltung als voller Erfolg gewertet

Rheda-Wiedenbrück, 7. Oktober 2014 – Am 01. Oktober 2014 veranstaltete die Tönnies Forschung GmbH einen Workshop, im Fokus der Veranstaltung stand das Thema „Schwanzbeißen“ bei Schweinen. Dieses Verhalten tritt vor allem in der ersten Lebensphase der Tiere auf und ist eines der zentralen Tierschutzthemen in der Schweinehaltung.

Zahlreiche anerkannte Wissenschaftler und Praktiker aus Deutschland nahmen teil und nutzten die Gelegenheit, um sich intensiv über die neuesten Erkenntnisse auf diesem Gebiet auszutauschen. So wurden aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt und angeregt über deren Zusammenführung diskutiert.

Toennies-Forschung: Workshop in Rheda-Wiedenbrück, Oktober 2014

Bild: Die Teilnehmer des Workshops in Rheda-Wiedenbrück

Die Ergebnisse des Workshops werden nun in einer GAP-Analyse zusammengefasst, die einen strukturierten Überblick über die vorliegenden Erkenntnisse ermöglichen und bei der Identifizierung von weiterem Forschungsbedarf helfen soll.



Tierwohl-Diskussion: Ansprüche der Verbraucher sind legitim und wachsen weiter

2. Symposium der Tönnies Forschung in Berlin Geplante Tierwohl-Initiative wird als wichtiger Meilenstein bewertet Jan Grossarth (FAZ) und Edgar Verheyen (SWR) mit Bernd-Tönnies-Preis ausgezeichnet

Berlin, 12. März 2014 – „Das Tierwohl in der Nutztierhaltung ist ein sehr komplexes Thema, auch da Kenntnisse zu Tieren und ihren Bedürfnissen in vielen Teilen noch immer fehlen. Im Rahmen unserer Arbeit müssen wir uns diesem Thema noch intensiver stellen, denn die Ansprüche der kritischen Verbraucher sind legitim und wachsen weiter.“ Zu diesem Fazit kam Prof. Dr. Werner Zwingmann, Ministerialdirigent a. D. und Vorsitzender des Kuratoriums der Tönnies Forschung, am Ende des 2. Symposiums der Tönnies Forschung, zu dem sich Vertreter der gesamten Wertschöpfungskette in der deutschen Fleischproduktion und im deutschen Handel, sowie Politiker und Vertreter aus Tierschutz und weiteren NGO´s in Berlin trafen.

2. Symposium der Tönnies-Forschung in Berlin

v.l.n.r.: Johannes Röring, MdB, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes Peter Bleser, MdB, Staatssekretär im BMEL Guido Siebenmorgen, Leiter strategischer Einkauf REWE-Group Dr. Andreas Möller, Autor des Buches „Das grüne Gewissen“ Dr. Brigitte Rusche, Kuratorin Tönnies Forschung, Vizepräsidentin Deutscher Tierschutzbund

„Wir brauchen keine Haustüridylle bei der Nutztierhaltung. Aber wir müssen die Ökonomie mit dem Tierschutz vereinen. Wir brauchen das Tierwohl im Mittelpunkt, nachhaltige Änderungen in der Haltung, und Tierhalter mit weitgehender Sachkunde“, so Prof. Zwingmann.

Brancheninitiative Tierwohl als Meilenstein

Ein wichtiger Meilenstein auf diesem beschriebenen Weg hin zu mehr Tierschutz in der Nutztierhaltung ist die geplante „Initiative Tierwohl“, darin waren sich die Teilnehmer des Symposiums einig. Noch im Herbst soll die Initiative an den Start gehen, mit der sich die deutsche Landwirtschaft, die Fleischwirtschaft und der deutsche Lebensmittelhandel gemeinsam klar zu einer nachhaltigen Fleischerzeugung bekennen, die besonders das Wohl der Tiere berücksichtigt.

In der branchenweiten Initiative werden Schweinehalter sowie Hähnchen- und Putenmäster auf freiwilliger Basis über das gesetzliche Maß hinausgehende Leistungen für mehr Tierwohl erbringen. Der Lebensmitteleinzelhandel wird den Landwirten für den entstehenden Mehraufwand einen Kostenausgleich zahlen.

„Dass sich alle relevanten Akteure zusammen gefunden haben, ist fantastisch“, sagte Guido Siebenmorgen, Leiter Strategischer Einkauf REWE Group, bei der zentralen Podiumsdiskussion des Symposiums. Clemens Tönnies, Gastgeber in der Hauptstadtrepräsentanz der Bertelsmann-Stiftung, ergänzte: „Die Initiative Tierwohl gibt Antworten auf berechtigte Fragen der kritischen Verbraucher und Stakeholder. Daher wird sie sich auch immer weiter entwickeln müssen. Aber das Wichtigste ist der Einstieg, dass wir im Herbst nun endgültig starten.“

Geförderte Forschungsarbeiten zum Tierschutz

Im Rahmen des Symposiums wurden dem Fachpublikum wieder ausgesuchte Forschungsarbeiten vorgestellt, die sich mit dem Tierschutz im Allgemeinen und der Nutztierhaltung im Speziellen befassen. So etwa Verbesserungen in der Schweinezucht, die das bekannte Schwanzbeißen in den Ställen reduzieren sollen, eine verbesserte Analytik bei der Frage nach einem angemessenen Platzangebot für Tiertransporte, und mögliche Einkreuzungen von alten Schweinerassen in der modernen Schweinezucht.

Bernd-Tönnies-Preis 2013 für Jan Grossarth (FAZ) und Edgar Verheyen (SWR)

Preisverleihung des Bernd-Tönnies-Preises auf dem 2. Symposium der Tönnies-Forschung in Berlin

v.l.n.r.: Christina Hucklenbroich, FAZ, Bernd-Tönnies-Preisträgerin 2011 und Jurymitglied für den aktuellen Preis Jan Grossarth, FAZ, Preisträger Clemens Tönnies Edgar Verheyen, SWR, Preisträger Mechthild Bening, Kuratorin Tönnies Forschung und Jurymitglied

Bereits am Vorabend des Symposiums wurde im Rahmen einer festlichen Veranstaltung wieder der Bernd-Tönnies-Preis 2013 für wissenschaftliche und journalistische Arbeiten, die sich mit zukunftsorientierten tierschutzrelevanten Aspekten der Nutztierhaltung beschäftigen, überreicht. Preisträger und damit Gewinner eine Prämie von je 5.000 Euro waren in diesem Jahr Jan Grossarth für seinen Artikel in der FAZ vom 24.09.2012 „Im Gespräch mit Peter Wesjohann, Vorstand des größten deutschen Geflügelkonzerns, der PHW-Gruppe: Den Menschen fehlt einfach das Geld fürs Bio-Huhn“, sowie Edgar Verheyen für seinen Filmbeitrag „Schweine für den Müllcontainer“ am 26.09.2012 im SWR.

(Druckfähiges Bildmaterial und weitere Informationen: Markus Eicher, Tel. 0176/12991221, markus.eicher@wbpr.de)

Aktuelles

Ansprechpartner

Tönnies Forschung
Dr. André Vielstädte
Geschäftsführung
In der Mark 2
33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 0 52 42 / 961 - 5338
E-Mail: info@toennies-forschung.de

Bernd-Tönnies-Preis 2016

Erfahren Sie mehr über den Siegerbeitrag sowie die Preisträgerinnen Miriam Freudig und Marion Meyer-Radtke

Bernd-Tönnies-Preis 2016

SWR2 Wissen Hörfunkbeitrag „Kükentötung und die schwierige Suche nach Alternativen“

Kontakt

Tönnies Forschung
In der Mark 2 • 33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 0 52 42 / 961 - 5338
E-Mail: info@toennies-forschung.de

Events & Termine

Do 27.10.2016
Kuratoriumssitzung