Förderprogramm der Tönnies Forschung 2026
Zielsetzung
Das Förderprogramm 2026 der Tönnies Forschung gGmbH unterstützt innovative Forschungsprojekte, die einen Beitrag zur Verbesserung des Tierwohls und der Nachhaltigkeit in der Nutztierhaltung leisten. Im Rahmen der geförderten Projekte sollen praxisrelevante Lösungen entwickelt und wissenschaftliche Erkenntnisse für die Tierhaltung nutzbar gemacht werden. Darüber hinaus unterstützt die Gesellschaft im Hinblick auf die Nachhaltigkeit die Bearbeitung von Fragestellungen zu Klima-, Umwelt- und Naturschutz, Biodiversität und Ernährung.

Schwerpunktmäßig gefördert werden

- Untersuchungen praxisorientierter Lösungsansätze zur Verbesserung des Tierwohls
- Themen hinsichtlich nachhaltiger Nutztierhaltung und -fütterung, die dazu dienen, praxisorientiert Emissionsminderungen zu erzielen und gleichzeitig Tierwohl zu stärken
- wissenschaftliche Beiträge zu Fragestellungen bezüglich Ernährung und Biodiversität, Klima-, Umwelt- und Naturschutz, mit dem Ziel, Treibhausgasemissionen zu senken
- Entwicklung weiterer Indikatoren zur Beurteilung einer ressourceneffizienten Nutztierhaltung
- Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung eines artgerechten Verhaltens. Besonderes Interesse gilt Faktoren zur Reduzierung des Schwanzbeißens bei Schweinen
- Forschung zur modernen ausbalancierten Tierzucht mit besonderem Blick auf einer Verbesserung des Tierwohls und des Ressourcenschutzes
- Forschung zu biodiversitätsfördernden Maßnahmen in der Nutztierhaltung
Förderinstrumente
Üblicherweise bewegen sich Finanzierungen auch für mehrjährige Projekte der Tönnies Forschung zwischen 30.000 bis 200.000 Euro.
Förderungsfähig im Sinne unserer Satzung sind

- einzelne Forschungs- und Entwicklungsprojekte
- finanzielle Beteiligung zur Schließung von Finanzierungslücken bei größeren Vorhaben
- konkreter Wissenstransfer von praxisrelevanten sowie von vielversprechenden, abgeschlossenen wissenschaftlichen Arbeiten in Form von Vortragsreisen, Schulungsmaterialien, Filmen und Ähnlichem
- Anschubfinanzierung für komplexere Forschungsanträge
- Anschlussfinanzierung abgeschlossener Förderprojekte zur Sicherstellung der wissenschaftlichen Qualität der Projektarbeit (Spezialförderung zur Sicherstellung des Abschlusses von Promotionsvorhaben, die im Einklang mit den Zielen des Förderprogramms stehen)
- Kurzstudien zur Aufarbeitung relevanter wissenschaftlicher Erkenntnisse
- Übernahme von Kosten für projektbezogene Laboranalysen, Sachmittel, Stipendien, etc.
Bewerbungsverfahren
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler reichen einen Projektantrag ein, der Zielsetzung, Methodik, erwartete Ergebnisse und den Bezug zu Tierschutz und Nachhaltigkeit beschreibt. Beispiele bisher geförderter Projekte sowie die formellen Vorgaben für Projektanträge finden Sie auf Website der Tönnies Forschung. Das unabhängige Kuratorium der Tönnies Forschung prüft die Anträge und wählt förderungswürdige Projekte aus. Die finale Entscheidung über die Bereitstellung finanzieller Mittel treffen die Gesellschafter der Tönnies Forschung gGmbH.
Wir laden alle interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Universitäten sowie anderen staatlichen, halbstaatlichen und privaten Forschungseinrichtungen ein, einen Antrag auf finanzielle Unterstützung ihrer innovativen Forschungsideen einzureichen und gemeinsam an einer zukunftsfesten Nutztierhaltung zu arbeiten.
Einreichungsfrist für diese Ausschreibungsrunde ist der 31. Juli 2026.
Antrag auf Förderung absenden
Bitte nutzen Sie für einen Antrag auf Forschungsförderung das von uns bereitgestellte Formular, das Sie sich auf dieser Seite herunterladen können.
Sie können das Formular gemeinsam mit Ihrer Projektskizze (Leitfaden Neuanträge) entweder über die unten stehende Funktion direkt an uns zurückschicken oder Sie senden Ihre vollständigen Unterlagen postalisch an die folgende Adresse:
Tönnies Forschung
Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Forschung über die Zukunft des Tierschutzes und der Nachhaltigkeit in der Nutztierhaltung mbH
z.H. Dr. Gereon Schulze Althoff
In der Mark 2
33378 Rheda-Wiedenbrück